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07. April 2021

07. April: Weltgesundheitstag!

Anlässlich des alljährlichen Weltgesundheitstages am 07. April erläutern die Beste Gesundheit-Betriebe, welchen Einfluss die Ernährungsweise auf die Gesundheit und das Wohlbefinden hat und geben Empfehlungen für einen gesunden Ernährungsstil.

Eine ausgewogene Ernährung ist gut für das eigene Wohlbefinden, diese Tatsache ist unbestritten. Mit der Zufuhr von bestimmten Nährstoffen kann man sogar ganz gezielt auf einzelne Beschwerden eingehen. „Der Mensch ist, was er isst“, sagte schon Paracelsus. Dieser Gedanke wird heute allzu oft auf Diäten reduziert. Gesunde Ernährung ist aber viel mehr, nämlich die Kraftquelle für den Alltag. Die Ursache für Erschöpfung, Kopf- und Bauchschmerzen ist oft eine falsche Ernährung. Auch Volkskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie einige Krebsformen und chronische Entzündungen haben viel mit dem zu tun, was wir essen. Es gilt das richtige Maß zu finden, abgestimmt auf Alter, Energiebedarf und Gesundheitszustand.

Harte Knochen

Viele Personen über 50 Jahre leiden an Osteoporose: Mehr Knochensubstanz wird ab- als aufgebaut, die Knochen werden schwach und brüchig. Kalzium, eine wichtige Bausubstanz für den Knochen, sollte daher täglich (mind. 1000 mg) zugeführt werden, so wie auch ausreichend Eiweiß. Empfehlenswert sind fettarme Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch, Topfen, Weich- und Schnittkäse. Da auch Kalium, Magnesium, Vitamin K und Folsäure eine wichtige Rolle beim Knochenstoffwechsel spielen, sollte man jede Mahlzeit mit reichlich Gemüse (auch Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Erbsen), etwas Obst (z. B. Beeren), Nüsse und Samen anrichten. Damit das Kalzium vom Körper besser aufgenommen und eingebaut werden kann, ist Vitamin D3 wichtig. Dieses wird durch die Sonneneinwirkung auf die Haut auch selbst gebildet. Doch in den sonnenärmeren Monaten im Winter muss es oft substituiert werden, da der Vitamin D Bedarf nur schwer über die Ernährung zu decken ist. Ratsam ist, bei der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung auch den Vitamin D Spiegel bestimmen zu lassen.

„Pumperlg’sund“

Eine unausgewogene Ernährungsweise mit einem zu hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren (entstehen bei der industriellen Verarbeitung von Fetten) kann zu vermehrten Fettablagerungen in den Gefäßen führen. Das ist eine der zentralen Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bringen Sie daher Ihr Fettsäuremuster wieder in Balance, denn entscheidend ist die Qualität der Fette! Reduzieren Sie den Konsum von Fertigprodukten wie Knabbereien, Blätterteig, Süßigkeiten, Instantpulver, aber auch größere Mengen an fetten Wurst- und Käsesorten! Mit Fisch, fettarmen Milchprodukten und Fleisch in Bioqualität liegen Sie hingegen absolut richtig. Verwenden Sie reichlich Nüsse und Samen und deren Öle wie zum Beispiel Leinsamenöl und Walnussöl! Dadurch wird der Anteil an Omega 3 Fettsäuren erhöht und unter anderem die Fließeigenschaften des Bluts verbessert.

Gut für die Gefäße

Um das lebensnotwendige Gefäßsystem fit und elastisch zu halten, liefern Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Pilze und Vollkornprodukte wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wichtig fürs Blut sind auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mind. 1,5 Liter täglich) in Form von Wasser und ungesüßten Tees sowie hochwertige, naturbelassene Öle und Fette.

Ran ans Rheuma

Eine frische, pflanzenbetonte, stark fleischreduzierte Kost kann entzündliche Prozesse wie sie beispielsweise bei Rheuma auftreten hemmen. Hülsenfrüchte empfehlen sich hervorragend als hochwertiger pflanzlicher Fleischersatz. Omega 3 Fettsäuren wie in Fisch, aber auch in Lein-, Walnuss-, Hanf-, Weizenkeim- und Rapsöl wirken entzündungshemmend und sollten daher fixer Bestandteil der Ernährung sein.

Süßes bei Diabetes?

Rund 600.000 Menschen sind in Österreich von Diabetes mellitus betroffen. Die gute Nachricht: Der Krankheitsverlauf kann von einem selbst entscheidend beeinflusst werden, vor allem durch einen gesunden Lebensstil wie Ernährung, Bewegung und Mentalem.

Grundsätzlich empfiehlt sich eine ausgewogene, kalorienangepasste Mischkost, die für einen kontinuierlichen Blutzuckerverlauf sorgt. Hierzu ein paar Empfehlungen:

  • ballaststoffreich essen, d.h. reichlich Gemüse und Salat, Obst und Hülsenfrüchte, grobe Getreide- und Vollkornprodukte
  • nur zuckerfreie Getränke trinken
  • regelmäßig essen, ca. 3 Mahlzeiten am Tag
  • Süßes sollte nur in kleinen Mengen und zu einer Mahlzeit gegessen werden.
  • Beilagen (Nudeln, Reis, Erdäpfeln, …) und Obst immer mit etwas Eiweißreichem wie Joghurt, Käse, Fisch oder Fleisch kombinieren

Allgemeine Empfehlungen für einen gesunden Ernährungsstil:

Trinken Sie mind. 1,5 Liter pro Tag - bevorzugt Wasser, Mineralwasser, ungezuckerte Tees! Zuckergesüßte und alkoholische Getränke sind nicht empfehlenswert. Trinken Sie mehr zwischen den Mahlzeiten!

Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich und überwiegend pflanzliche Lebensmittel! Genießen Sie mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag - bevorzugt Saisonales, Regionales und Tiefgekühltes! Zur bunten Auswahl gehören auch Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen sowie Nüsse, Samen und Pilze.

Ausreichend Getreide und Erdäpfel:

  • bevorzugt die Vollkornvariante
  • 3 Portionen – eventuell eine Extraportion für sportliche Aktivitäten und Kinder

Essen Sie täglich fettarme Milchprodukte:

  • bevorzugt 1 ,,gelbe“ Portion wie Schnitt- und Hartkäse und 1-2 ,,weiße“ Portionen wie Joghurt, Topfen, Hüttenkäse oder Schafkäse

Fisch, Fleisch und Eier:

  • abwechselnd, täglich eine Portion
  • bevorzugt aus Freilandhaltung und nachhaltigem Fischfang

Verwenden Sie unbedingt hochwertige Fette und Öle – achten Sie dabei auf Qualität:

  • bevorzugt Nüsse, Samen und kaltgepresste Öle wie Leinsamen-, Raps- und Walnussöl
  • versteckte Fette meiden (speziell in verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst, süßen Gebäcken, Mehlspeisen, Fast Food und Fertigprodukten)

Verwenden Sie Kräuter und Gewürze – reichlich und kreativ! Reduzieren Sie Salz und salzreiche Nahrung wie verarbeitete Nahrungsmittel (z. B. Wurst, Knabbereien, Schnittkäse und Gebäck)! Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke wie Süßes, Mehlspeisen, Limonaden sind nicht empfehlenswert. Diese sollte man nur ab und zu in kleinen Mengen genießen.

Überessen Sie sich nicht! Achten Sie auf eine bewusste Nahrungszufuhr und nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit, um Ihre eigenen Körpersignale wie Hunger und Sättigung wahrnehmen zu können! Nach dem Motto „gut gekaut, ist halb verdaut“ essen Sie langsam und kauen Sie gut, da im Mund bereits die Verdauungsenzyme zu arbeiten beginnen! Geben Sie ihrem Körper genügend Zeit, das Gegessene in Ruhe verdauen zu können, indem Sie Zwischenmahlzeiten bzw. snacken vermeiden! Essen Sie mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr!

Planen Sie Ihre Speisenfolge für den kommenden Tag, um nicht aus Zeitmangel auf ungünstige Fertigprodukte oder Fast Food zurückzugreifen! Kaufen Sie nur Lebensmittel ein, die Sie zuvor auf Ihren Einkaufszettel geschrieben haben und lassen Sie sich vor Ort nicht von irgendwelchen Angeboten locken!

Achten Sie auf eine schonende und fettarme Zubereitungsweise, um unnötige Kalorien zu sparen und um Vitaminverluste zu vermeiden!

Vollwertige Ernährung und körperliche Aktivität gehören zusammen. Dabei ist nicht nur regelmäßiger Sport hilfreich, sondern auch ein aktiver Alltag, in dem Sie zum Beispiel öfter zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.

In den sieben Beste Gesundheit-Betrieben Moorheilbad Harbach, Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs, Gesundheitsresort Königsberg Bad Schönau, Gesundheits- und Kurhotel Badener Hof, Lebens.Resort Ottenschlag, Lebens.Med Zentrum Bad Erlach und Lebens.Med Zentrum St. Pölten wird auf die Vermittlung einer bewussten Ernährungsweise großen Wert gelegt. Fünf Betriebe sind zudem durch die führende Bio-Kontrollstelle Österreichs, die Austria Bio Garantie (ABG), bio-zertifiziert.

BUCHTIPP: „Ein Kochtopf voll Gesundheit - Richtiges Essen ist die beste Medizin“ Wissenswertes über eine bewusste Ernährungsweise finden Sie im Buch „Ein Kochtopf voll Gesundheit“. Als Kochbuch und Ratgeber zugleich beinhaltet es eine Reihe von Ernährungstipps sowie einfache, köstliche und praxiserprobte Rezepte - entwickelt von Diätologinnen und Köchen der Beste Gesundheit-Partnerbetriebe. Erschienen im Kneippverlag ist es im Fachhandel sowie in den Beste Gesundheit-Betrieben erhältlich.


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