Aktuelle Vorsorgetipps
März 2010
Schwefel und seine Wirkung
Bereits in der Antike war die heilende Wirkung der warmen Heilquellen und des Schwefelwassers bekannt.
Die Wirkung der Thermalquelle ist zurück zu führen auf die physikalischen Eigenschaften Wassertemperatur/Wasserdruck/Auftrieb und Wasserwiderstand.
Die chemischen Eigenschaften ergeben sich aus den gelösten Stoffen des Schwefels. Warmes Wasser bewirkt eine bessere Durchblutung der Haut. Der Auftrieb bewirkt ein nahezu schwereloses Gefühl im Wasser und der Widerstand ermöglicht ein sanftes Krafttraining.
Schwefel wird über Penetration der Haut und Inhalationen aufgenommen. Der Schutzmechanismus gegen schädigende Wirkung von Freien Radikalen wird starkt verbessert, sodass dem oxidativen Stress positiv vorgebeugt wird.
Auch die Oxidierbarkeit der LDL-Fraktion des Cholesterins und auch der Homocysteinspiegel im Blutplasma wird herabgesetzt, sodass eine gewisse Gefäßprotektivität daraus abgeleitet werden kann.
Februar 2010
Winterblues
Kurze Tage, grauer Himmel, kaltes feuchtes Wetter - den meisten von uns schlägt der Winter aufs Gemüt: in verschiedener Ausprägung sind wir wohl alle von einer derartigen Stimmungsschwankung betroffen.
Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung leiden am sogenannten Winterblues. Symptome sind schlechte Laune, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit und Kohlenhydrat-Heisshunger.
Die Dauer der Symptome reichen von Oktober bis Februar und werden im Frühjahr durch eine Phase der Hochstimmung abgelöst.
Die effektivste und einfachste Vorbeugung bzw. Therapie gegen den Winterblues ist Bewegung in freier Natur mit Nutzung der wenigen Sonnenstrahlen.
Einer US-Studie zu Folge bewirken 30 Minuten körperliche Betätigung täglich auf dem Laufband oder Hometrainer eine schnellere Besserung der Beschwerden.
Eine weitere Therapiemöglichkeit stellt die Lichttherapie dar. Der Patient sitzt täglich 30 Minuten bis 3 Stunden vor einer Therapielampe mit einer Helligkeit von 10.000 Lux.
Fazit: die beste Vorbeugung gegen den Winterblues ist immer noch Bewegung an der frischen Luft mit Nutzung der vorhandenen Sonnenstrahlen.
Jänner 2010
Winter - jene Zeit, die den Körper am meisten schwächt
Beim Aufstehen fängt es an:
Schon das Aufstehen fällt am Morgen im Winter viel schwerer, als in der warmen Jahreszeit. Wer mag, kann unter die Dusche springen und so richtig wach werden. Ein durchblutungsförderndes Bodytonic sorgt noch für einen zusätzlichen Frischekick.
Das gesunde Frühstück im Winter:
Im Winter sollte das Frühstück besonders vitaminreich und ausgewogen ausfallen. Dazu gehören Vollkornbrot, Müsli und frisches Obst.
Was tun, wenn sich die ersten Anzeichen der Erkältung zeigen?
Den Oberkörper morgens mit ätherischen Ölen einreiben, kann die Erkältung noch in der Entstehung ausbremsen.
So wird die Entzündung vorgebeugt und die Atemwege werden befreit. Einen weiteren Effekt bringt die Massage mit welcher die Öle aufgebracht werden.
Ein Erkältungstee aus der Apotheke und ein Erkältungsbad runden die Behandlung der Erkältung ab bzw. verhindern den Ausbruch.
Ein Basentag entsäuert den Körper und macht fit.
Die Ernährung ist im Winter wichtiger denn je. Wir neigen im Winter neben dem unvermeidbaren Sonnenlichtmangel oftmals zu einer viel zu schweren und säuernden Kost. Ein sogenannter Basentag kann das Wohlbefinden massgeblich steigern.
Dezember 2009
Der gute Tipp im Dezember
Wenn die Tage immer kürzer werden und somit die tägliche Sonneneinstrahlung immer schwächer und der Organismus sich auf den Winter einstellt, sollte man seine Aktivitäten aufrecht erhalten.
Biologisch ist unser Organismus natürlich so programmiert, das er nun bestrebt ist, Energie zu speichern in Form von subkutanem Fett und generell den Grundumsatz reduziert.
In unserer modernen Gesellschaft ist dieses Reaktionsmuster schon lange nicht mehr notwendig und man sollte trachten, dass man sich ausgewogen ernährt und auch viel Bewegung an der frischen Luft durchführt.
Ein ebenso wichtiger Faktor stellt der Schlaft dar, den man nicht vernachlässigen sollte.
Bei beachten dieser Grundregeln wird auch unser Immunsystem positiv beeinflusst, denn in der kalten Jahreszeit treten wiederum gehäuft Erkrankungen der Atemwege und grippale Infekte auf, sodass man gesund über die kalte Jahreszeit kommt.
Auch gibt es kein schlechtes Wetter für Outdoor-Aktivitäten, sondern nur die falsche Bekleidung.
So hoffe ich, dass jeder die Adventzeit unbeschadet übersteht und das Jahr 2010 mit frischem Elan angeht.
Ich wünsche Frohe Weihnachten und ein Prosit Neujahr im Namen des gesamten Teams, Dr. Sonja Hamerle-Reiter, Ärztl. Leitung.
Oktober 2009
Herbstzeit
Schön langsam werden die Tage kürzer und die Nächte länger. Die wärmenden Sonnenstrahlen nehmen ab und der Organismus stelllt sich auf den Winter ein.
Da sich der Biorhythmus auch umstellt, ist es notwendig, der Winterdepression vorzubeugen. Mit ausreichend UV-Bestrahlung und einer ausgewogenen Ernährung kann man schon einiges erreichen.
Mit speziellen Lampen (Lichttherapie) hebt man die Gemütsverfassung und mit moderaten Trainingseinheiten kann man auch den Körper aktivieren.
Diese Trainingseinheiten können sowohl im Freien als auch Indoor durchgeführt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Ausdauertraining oder um Krafttraining handelt. Wenn es regnet bzw. kalt und nebelig ist, kann man sich doch nichts Besseres vorstellen, als in einer Therme bei wohligen Temperaturen zu schwimmen oder seinen Körper zu stählen.
Als krönender Abschluss zur Muskelentspannung würde sich ein abschließender Aufenthalt in der Sauna anbieten.
September 2009
Das Lebenselexier Sonne und Wasser
Gerade zu dieser Jahreszeit ist es notwendig, sich nicht übertrieben der Sonne auszusetzen. Aber der positive Effekt durch die UV-Strahlung ist nicht zu leugnen.
Besonders ältere PatientInnen haben schon ernährungsbedingt häufig einen Vitamin-D-Mangel, der zu Osteoporose führen kann.
Durch die Sonnenbestrahlung wird das inaktive Vitamin D zu aktiven Metaboliten umgewandelt und kann so seine positive Wirkung auf den Knochenstoffwechsel, aber auch auf die Muskelkontraktion ausüben.
Zusätzlich wie allseits bekannt, führt die Sonne auch zu einer Verbesserung der Stimmungslage. Aus eben diesen Gründen soltle man sich im Sommer sehr wohl der Sonnenbestrahlung aussetzen.
Man muss das ja nicht in der prallen Mittagssonne machen und kann nach Rücksprache mit seinem Arzt auch seinen Hauttyp bestimmen lassen und die Dosis, sprich die Zeit der Bestrahlung, erfahren.
Wenn man ein paar Regeln beachtet, so kann eben dieses "Sonnentanken" auch sehr gesund und den Allgemeinzustand verbessernd wirken.
Zur Abkühlung ist natürlich ein Sprung ins kühle Wasser, wo man schwimmen, aber auch Wassergymnastik betreiben kann, eine Abrundung eines Tages - zum Beispiel in der Römertherme Baden!
Weitere Informationen unter Tel. 02252/ 45030.
August 2009
Die Formen der Spezialmassage
Neben der klassischen Massage, die in erster Linie auf die Muskulatur wirkt, kommen in der physikalischen Therapie auch Formen der speziellen Massage zur Anwendung, z.B.:
Lymphdrainage, mit dem Ziel der Förderung des Lymphabflusses (Lymphe=Gewebsflüssigkeit)
Spezialtechniken, bei denen die Fernwirkung im Vordergrund steht, wie die Bindegewebsmassage, Akupunktmassage, Fußreflexzonenmassage.
Eine weitere Sonderform der Massage stellt die Unterwasserdruckstrahlmassage dar. Dabei wirken Wärme und Auftrieb des Wassers entspannend und der Druckstrahl durchblutungsfördernd.
Weitere Informationen unter Tel. 02252/ 44 531, Badener Kurzentrum.