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Slideshow Römertherme

Der Vorsorge-Ratgeber: Bestimmen Sie heute, wie gesund Sie morgen sein werden!

Ein Team an kompetenten Ärzten und Therapeuten steht unter der ärztlichen Leitung von Hr. Dr. Werner Wiesinger Gästen und Patienten nicht nur bei ihrer Gesundwerdung, sondern auch beratend in der Gesundheitsvorsorge zur Seite.

Aktuelle Vorsorgetipps

Mai 2012

Pollenallergie

Eine Allergie (wie die Pollenallergie) ist eine Überempfindlichkeit des Körpers gegen bestimmte Stoffe. Dabei reagiert das Abwehrsystem (Immunsystem) auf Substanzen – sogenannte Allergene – welche gewöhnlich harmlos sind. Bei einer Pollenallergie handelt es sich dabei um bestimmte Eiweiße, aus denen Pollenkörner von Bäumen oder Blütenaufgebaut sind. Bei einer Allergie wie der Pollenallergie sind Abwehrzellen aktiv, welche Entzündungsbotenstoffe ausschütten. Diese Botenstoffe (u.a. Histamin) sorgen für die typischen Beschwerden einer Allergie, etwa den Heuschnupfen, Niesreiz und gerötete Augen.

Unterschiedliche Zeiträume
Abhängig von den Pollenflugzeiten der einzelnen Pflanzen kann der Heuschnupfen zu unterschiedlichen Zeiträumen im Jahr auftreten. Häufige Beschwerden innerhalb einer Blühperiode können zum Beispiel tränende, juckende, brennende oder entzündete Augen sein sowie Fließschnupfen und Niesreiz. Infolge eines Heuschnupfens kann es auch zu einem allergischen Asthma bronchiale kommen.

Kreuzallergie
Wer unter Heuschnupfen leidet, entwickelt nach einer Weile möglicherweise auch allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel. Eine solche Kreuzallergie entsteht durch Ähnlichkeiten des allergieauslösenden Pollens mit bestimmten Eiweißen des betreffenden Nahrungsmittels, auf die der Körper dann gleichermaßen mit einer allergischen Reaktion antwortet. Typisch ist zum Beispiel bei einer Pollenallergie gegen Birkenpollen eine später auftretende Allergie gegen Haselnüsse.

Oft tritt Heuschnupfen das erste Mal bereits in der frühen Kindheit auf und bleibt ein Leben lang bestehen. Viele Pollenallergiker sind während der Pollensaison durch die unterschiedlichen allergischen Reaktionen stark eingeschränkt, wodurch sich der Heuschnupfen auf das soziale Leben sowie auf die schulischen oder beruflichen Leistungen des Betroffenen auswirken kann.

Therapiemöglichkeiten
Wie auch bei anderen Allergien ist der erste Therapieschritt beim Heuschnupfen, den Kontakt zum auslösenden Allergen zu vermeiden – in diesem Fall zur allergieauslösenden Pflanze und deren Pollen. Um die akuten Symptome eines Heuschnupfens zu lindern, stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung. Als einzige ursächliche Therapie lässt sich eine Hyposensibilisierung durchführen.

Dr. Werner Wiesinger, ärztlicher Leiter Badener Hof

April 2012

Wasser und Hydrotherapie

Wasser, die Quelle des Lebens, ist bereits seit Jahrtausend als Heilmittel bekannt.
Die Hydrotherapie ist die methodische Anwendung von Wasser zur Behandlung akuter oder chronischer Beschwerden.

Anwendungsformen
• Waschungen
• Wickel, Packungen, Auflagen und Kompressen
• Güsse
• Bäder (Teil- und Vollbäder) mit und ohne Zusätze
• Sauna, Dampfbäder

Wirkungen:
Die Applikation kalten Wassers bewirkt zunächst eine lokale Vasokonstriktion (Verengung) der Hautgefäße, sodann eine Vasodilation (Gefäßerweiterung) mit reaktiver Erwärmung.
Angenommen wird eine analgetische und antiphlogistische Wirkung bei aktuen Entzündungsprozessen. Eine generelle Kreislauf- und Atemanregung soll eine weitere Folge der dauerhaften Anwendung einer Kaltwasserapplikation sein. Bei der Anwendung warmen Wassers kommt es nur zur Dilatation der Hautgefäße und dadurch zu einer verstärkten Durchblutung der Muskulatur.

Diese Wirkung und der Umstand, dass man im Wasser einem Auftrieb ausgesetzt ist, macht natürlich auch die Bewegung bei degenerativen Gelenkserkrankungen um einiges leichter. Wir sehen somit, dass Bewegung im Wasser unserer Gesundheit sehr förderlich ist.
Jetzt, da gerade der Sommer vor der Türe steht, kann man diesen Genuss sogar im Freien genießen und somit seinem Körper was Gutes tun.
Es ist sowohl möglich, im Badener Kurzentrum Therapien in Anspruch zu nehmen, als auch in der Römertherme nur dem "Freizeitvergnügen Baden" nach zu gehen!

Dr. Werner Wiesinger, ärztlicher Leiter Badener Hof

März 2012

Fit in den Frühling

Laufen (Joggen) ist eine der beliebtesten und dabei günstigsten Sportarten, geeignet für Menschen jeden Alters. Es kurbelt den Stoffwechsel an und der Körper greift auf Energiereserven aus Muskeln, Leber und Fettgewebe zurück.

Gewichtsreduktion
Joggen ist damit eine ideale Sportart zur "Fettverbrennung" und zum Abnehmen. Mit regelmäßigem Lauftraining lässt sich einer Gewichtszunahme und Übergewicht vorbeugen. Bei größeren Gewichtsproblemen (Body-Mass-Index über 25) sollte zunächst eine gelenkschonendere Ausdauersportart (Schwimmen, Radfahren, Walking, Nordic Walking) gewählt werden, bevor man aufs Laufen umsteigt. Dadurch gewöhnen sich Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke an die ungewohnte Belastung, überflüssige Kilos beginnen zu purzeln! Trainierte Muskulatur entlastet die Gelenke zusätzlich.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen
Mit Laufen kann man rasch seine Ausdauer verbessern, weil die Trainingsintensität normalerweise innerhalb weniger Wochen gesteigert werden kann. Regelmäßige Pulsmessungen ( Pulsuhr) während jeder Jogging-Einheit sind sinnvoll, um die Herz-Belastung nicht über 80 Prozent des Maximalpulses ansteigen zu lassen. Der Blutdruck steigt während des Laufens an, langfristig sinkt er aber auf ein niedrigeres Niveau. Das Herzvolumen und die Schlagkraft des Herzens nehmen zu - Herz und Körper werden besser durchblutet und versorgt. All das beugt Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vor.

Laufend gesund werden und bleiben
Laufen regt den Stoffwechsel kräftig an: Durch regelmäßiges Joggen sinken Blutzucker- sowie Blutfettwerte und damit das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) und Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu erkranken. Für die Fettverbrennung ist ein Puls zwischen 60 und 70 Prozent der maximalen Pulsfrequenz ideal. Mit zweimal pro Woche 30 bis 40 Minuten Training verbessern Sie Ihre Gesundheit laufend!

PS: Bewegungsmuffel ab 40 Jahren sollten vor dem Sporteinstieg auf einen medizinischen Gesundheitscheck nicht verzichten!

Dr. Werner Wiesinger
Ärztlicher Leiter-Badener Hof