ARCHIV
Juli 2010
Juli 2010
Grillen - ein gesundheitsgefährdender Genuss?
Hält man sich an die im Anschluss empfohlenen einfachen Regeln, so wird der Grillabend mit Sicherheit zu einem ungetrübten Genuss.
Benzo(a)pyrene gehören zu den giftigen Kohlenwasserstoffen, die beim Rösten, Braten, Räuchern und beim Grillen (besonders auf dem Holzkohlengrill) entstehen.
Folgende Tipps, um diese krebserregenden Stoffe zu vermindern:
• Legen Sie das Grillgut erst auf, wenn die Holzkohle mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist (ca. 30-60 Min.
nach dem Anzünden - geringe Rauchentwicklung)
• Vermeiden Sie, dass Fett vom Grillgut auf die heiße Glut tropft - z.B. durch Verwendung von Grilltassen
• Weiters sollte auf das Grillen von gepökeltem Fleisch und Würsten verzichtet werden, da das Nitrat in der Hitze
zu gesundheitsgefähredenden Nitrosaminen umgewandelt wird.
Sie können aber die entstehenden krebserregenden Stoffe entschärfen, in dem Sie reichlich Salat (je bunter, desto besser), frische Kräuter, Grillgewürz (Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei), Knoblauch oder Senf verwenden.
Eine super Alternative stellen festfleischige, saftige Gemüsesorten, wie z.B. Zwiebel, Zucchini, Auberginen, Paprika oder Champignons dar, die durch vorheriges Marinieren besonders lecker schmecken.
Die Basis der Grillmarinade bilden beispielsweise: Olivenöl, Zitronensaft und Balsamico-Essig. Senf, frische Kräuter, Gewürze und vor allem Knoblauch sorgen für das "i-Tüpfelchen". Auch Fenchel, der nach dem Grillen mit etwas Parmesan bestreut wird, verspricht kulinarsiche Genüsse.
Viel Spaß und guten Appetit! Ulrike Prkna, Diätologin