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Februar 2010

Februar 2010

Trockenfrüchte

Schon seit jeher wurden im Sommer und Herbst die heimischen Früchte gesammelt, getrocknet und in der kalten Jahreszeit als süße Besonderheit kredenzt.
Die getrockneten Früchte enthalten u.a. einen großen Anteil an Ballaststoffen, die die Verdauung anregen.
Um jedoch Verstopfungen zu vermeiden, sollte beim Verzehr von Trockenfrüchten ausreichend getrunken oder diese vor Genuss eingeweicht werden.
Die sensiblen Vitamine der B-Gruppe und C gehen leider naturgemäß ein wenig verloren. Doch die Mineralstoffe, wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen bleiben großteils erhalten. Ebensodie gesundheitsfördernden Antioxidantien, wie z.B. Beta-Karotin.
Beachten Sie, dass Trockenfrüchte im Vergleich zu frischen Früchten einen höheren Zuckeranteil und somit einen etwas höheren Energiegehalt besitzen (bedingt durch den Wasserentzug).
Trotzdem empfehle ich einen Heißhunger auf Süßes mit ein paar natürlichen Trockenfrüchten (max. 25 Gramm) zu stillen.
Zum Thema Haltbarmachung sei generell erwähnt, dass allein das Trocknen eine ausreichende Konservierungsmethode darstellt. Eine zusätzliche Methode ist das "Schwefeln". Wobei hauptsächlich die wertvollen B-Vitamine geschädigtwerden und kaum die mikroskopisch kleinen Vorratsschädlinge. Außerdem klagen empfindliche Menschen bei geschwefelten Früchten oft über Kopfschmerzen und Übelkeit. Doch eine Kennzeichnungspflicht gilt erst ab 10mg Schwefel pro Kilo Trockenfrucht.
Mein Tipp:
Um diversen Empfindlichkeitsstörungen zu entgehen, hilft nur der Griff zur BIO-Ware, die weder geschwefelt, noch begast wurde und außerdem frei von Sorbinsäure (ein beliebtes Konservierungsmittel) ist.
Ulrike Prkna, Diätologin