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Juli 2010
Juli 2010
Wasser und Hydrotherapie
Wasser, die Quelle des Lebens, ist bereits seit Jahrtausend als Heilmittel bekannt.
Die Hydrotherapie ist die methodische Anwendung von Wasser zur Behandlung akuter oder chronischer Beschwerden.
Anwendungsformen
• Waschungen
• Wickel, Packungen, Auflagen und Kompressen
• Güsse
• Bäder (Teil- und Vollbäder) mit und ohne Zusätze
• Sauna, Dampfbäder
Wirkungen:
Die Applikation kalten Wassers bewirkt zunächst eine lokale Vasokonstriktion (Verengung) der Hautgefäße, sodann eine Vasodilation (Gefäßerweiterung) mit reaktiver Erwärmung.
Angenommen wird eine analgetische und antiphlogistische Wirkung bei aktuen Entzündungsprozessen. Eine generelle Kreislauf- und Atemanregung soll eine weitere Folge der dauerhaften Anwendung einer Kaltwasserapplikation sein. Bei der Anwendung warmen Wassers kommt es nur zur Dilatation der Hautgefäße und dadurch zu einer verstärkten Durchblutung der Muskulatur.
Diese Wirkung und der Umstand, dass man im Wasser einem Auftrieb ausgesetzt ist, macht natürlich auch die Bewegung bei degenerativen Gelenkserkrankungen um einiges leichter. Wir sehen somit, dass Bewegung im Wasser unserer Gesundheit sehr förderlich ist.
Jetzt, da gerade der Sommer vor der Türe steht, kann man diesen Genuss sogar im Freien genießen und somit seinem Körper was Gutes tun.
Es ist sowohl möglich, im Badener Kurzentrum Therapien in Anspruch zu nehmen, als auch in der Römertherme nur dem "Freizeitvergnügen Baden" nach zu gehen!